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MATMED: Innovative Materialien in der Medizintechnik

Projekt zur Förderung von Innovationen im Medizinsektor
Viele Material-Innovationen mit Potenzial im Bereich der Regenerativen Medizin und der Medizinprodukte – wie etwa 3D-Druck, Nanobeschichtungen und bioabbaubare Polymere – werden nicht oder nur langsam vom Markt aufgenommen und kommen daher der alternden Bevölkerung in der Region Nord-West Europa (NWE) nicht zugute. Kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) in diesen Sektoren können ihre Wettbewerbsfähigkeit nicht ausschöpfen, da sie sich vor viele Herausforderungen gestellt sehen.

Hürden für diese regionenübergreifenden, interdisziplinären Innovationen sind beispielsweise:

  • langwieriger, langsamer und teurer Marktzugang für medizinische Material-Innovationen
  • fehlende Vernetzung der KMU und anderer Interessenvertreter mit dem Medizinsektor
  • mangelnde Verfügbarkeit bzw. Bekanntsein von Test-Infrastrukturen
  • langwierige Investment-Rendite-Zyklen
  • Schwierigkeiten, Risikokapital einzuwerben
  • komplexe, wechselnde regulatorische Rahmenbedingungen der EU für Medizinprodukte


Das Projekt
MATMED (MATerials in MEDizin) begegnet diesen Herausforderungen. Grundlage ist eine transnationale, web-basierte, offene Innovations-Plattform. Diese bringt KMUs interdisziplinär über ihre eigenen regionalen Netzwerke hinaus mit Forschern, Unternehmen, privaten Investoren und regulatorischen Akteuren zusammen. Ziel ist, KMUs zu unterstützen, mit transnationalen Partnern Innovationen mit neuen Materialien zu entwickeln und diese bis zur Marktreife voranzutreiben.

MATMED bietet KMUs ein spezifisches Accelerator-Programm, um innovativen Lösungen mithilfe von finanzieller Unterstützung einen starken Schub in Richtung Markteintritt zu ermöglichen.
MATMED offeriert Matchmaking-Events mit Venture-Capital Gesellschaften, um eine Projektfinanzierung bereits in der Frühphase anzubahnen.
MATMED veranstaltet praxisorientierte Workshops zum Thema “Regulatorische Rahmenbedingungen zur Zulassung von Medizinprodukten” wie z.B. die neue EU Medical Device Regulation.
MATMED stehen 3 Millionen Euro zur Verfügung, wovon die EU rund 1,8 Millionen Euro als Förderung beisteuert. Das Projekt läuft bis April 2022.

Die Partner
MATMED umfasst die NWE (Nordwesteuropa)-Regionen Nordrhein-Westfalen (Deutschland), Flandern (Belgien), Limburg, Overijssel und Gelderland (Niederlande) und Greater Manchester (Vereinigtes Königreich) mit den Projektpartnern:
 – GM Business Support Ltd/ Lead partner organisation (GB)
 – Center for NanoTechnology (CeNTech) GmbH (D)
 – East Netherlands Development Agency Oost NL NV – Oost NL (NL)
 – Ghent University (B)
 – MedLife e.V. (D)
 – The University of Manchester (GB)
 – Aachen-Maastricht Institute for Biobased Materials (Maastricht University) (NL)

Dieses interessante Projekt führt MedLife e.V. in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Jülich durch.
Bei Interesse kontaktieren Sie gerne die MedLife e.V. Geschäftsstelle unter Tel.: 0241/ 47 583-486 oder per E-Mail: info(at)medlife-ev.de .

www.matmed.eu

 Dieses Programm wird im Rahmen des INTERREG-Programms finanziell gefördert von:

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