Prof. Stefan Hecht: neuer Direktor am DWI

BBA Seit dem 1. August 2019 ist Prof. Stefan Hecht, Ph.D. der neue Wissenschaftliche Direktor des DWI – Leibniz-Institut für Interaktive Materialien in Aachen. RWTH Aachen und das Leibniz-Institut haben den aus Berlin stammenden Chemiker gemeinsam als Nachfolger von Prof. Dr. Martin Möller berufen, der das Amt für 16 Jahre innehatte und dem Institut weiterhin als Mitglied der Wissenschaftlichen Leitung erhalten bleibt . Mit seinem Antritt als Leiter des Instituts, besetzt Stefan Hecht gleichzeitig den Lehrstuhl für Makromolekulare Chemie an der RWTH Aachen.

Die ForscherInnen des Aachener DWI – Leibniz-Instituts arbeiten schwerpunktmäßig an der Entwicklung aktiver und interaktiver Materialien und Werkstoffe. Dabei dient die Natur der Forschung stets als Vorbild: Stoffe und Materialien sollen sich in natürliche Kreisläufe integrieren, also auf Veränderungen in ihrer Umgebung reagieren – zum Beispiel indem sie ihre Form ändern oder sich aktiv bewegen, mit anderen Stoffen verbinden und wieder in Einzelteile zerlegen. „Die langfristige Vision ist es, molekular-basierten Stoffverbünden und Systemen mehr Leben einzuhauchen”, so Stefan Hecht.

Mit fünf arbeitsgruppenübergreifenden Forschungsprogrammen zeichnet das Aachener DWI – Leibniz-Institut eine hohe Interdisziplinarität aus. Diese Annäherung verschiedener Fachrichtungen ermöglicht die Überwindung von Grenzen in der Materialforschung.

Für Stefan Hecht lagen die Forschungsschwerpunkte bisher an der Schnittstelle von Physik und Chemie. Diese möchte er erweitern, und neben Medizin und Biologie auch die Ingenieurswissenschaften und die Verfahrenstechnik einbeziehen. Dazu gehört u.a. die Entwicklung neuer Materialplattformen und Werkzeuge, mit deren Hilfe Signal- und Wirkstoffe im Körperinneren freigesetzt werden können.

Sowohl die Historie des DWI als auch Erfahrung und Ambitionen des neuen Leiters lassen spannende Forschungsentwicklungen in der Zukunft erwarten. Die Anwendungserfolge der bisherigen Forschungsergebnisse in der Biotechnologie, Biomedizintechnik, chemischen Verfahrenstechnik sowie der Oberflächenveredelung lassen auf weitere bahnbrechende Entwicklungen hoffen.

Pressemitteilung

Bildquelle: Phatcharin Tha-in

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